No one’s heard a single word I’ve said
They don’t sound as good outside my head
It looks as though the past is here to stay
I’ve become a million miles a…
Das Wochenende war toll. War die ganze Zeit bei E. und hatte viel Spass. Ich war sogar das erste Mal in meinem Leben an einer schwarzen Veranstaltung. Ich fühlte mich das erste Mal seit langer Zeit wieder wie das fünfte Rad am Wagen. Fünf Menschen und zu laute Musik, das ist halt schwer. Wäre da nur nicht die Wolke die irgendwo aus einer dunklen Ecke heraus gekrochen kam und sich über meinem Kopf platzierte. Eine Wolke die mir ins Ohr flüsterte, dass ich in einem Monat 22 werde. 22 und weit davon entfernt irgendwas erreicht zu haben. Wie die da neben mir. Momentan unterbreche ich mein Studium. Grandios. Nein, ich habe es immer noch nicht geschafft einen Freund zu finden. Nein, ich bin niemanden näher gekommen als eine Umarmung. Es hilft auch nicht gerade, fest zu stellen, dass man auch Frauen mag. Zugegeben die sind so selten, dass es keinen Sinn macht nach einer Frau Ausschau zu halten. Aber wieder etwas, dass nicht „normal“ ist. Mit jedem Tag wird die Angst ein bisschen grösser, und manchmal erliege ich der Illusion, dass man mir das alles ansieht.
Es hilft nicht, dass ich aufwache , mich an mein Kissen kuschle, in der Gewohnheit es sei Buebi und dann feststelle, dass es eben nur das Kissen ist. Es hilft nicht, dass ich heute nicht ins Ballett kann. Ins Yoga aber. Mit E. Es hilft nicht wenn man unterschwellig eifersüchtig auf Freunde ist. Es bringt mich nur dazu mich etwas mehr als sonst schon zu hassen.
Irgendwann mach ich den auch noch fertig…
2004


