Etwas Musik: Neues von Gregg Alexander

Es ist lange her, dass ich etwas Neues von Gregg Alexander hören durfte. Der Gründer der Band The New Radicals, die nur ein einziges Album veröffentlichten und sich anschliessend auflösten, arbeite nach der Auflösung 99 als Komponist für diverse Popstars wie Enrique Iglesias, Ronan Keating oder Sophie Ellis-Bextor. Keating hatte unter anderm dieses Lied, „Life is a Rollercoaster“ und ihr kennt vielleicht noch „The Game of Love“ von Santana und Michelle Branch, beide wurden von Gregg Alexander geschrieben. Bei beiden Liedern hatte ich das unbestimmte Gefühl es schon zu kennen, und bei „The Game of Love“ war ich mir nach einer Minute sicher, dass nur er es geschrieben haben konnte. Ich lag richtig.
Seither wünsche ich mir natürlich nichts sehnlicher, dass irgendwas Neues von ihm selbst erscheint. Mit seiner Stimme. 2003 tauchte „A love like that“ im Internet auf, aber sonst nichts. Seit ich Zugang zum Internet habe weiss ich auch von seinen zwei Soloalben, aber bis vor kurzem war mir davon nur „Smokin’ in Bed“ und „The Truth“ bekannt, wovon dieVideos bei Youtube zu finden sind. „The Truth“ gefällt mir ganz gut, wohl auch deswegen weil ich beim Video nur einen halben Schreikrampf kriege im Gegensatz zu jenem vom „Smokin’ in Bed“. So schlecht, dass es fast wieder gut ist. Anschauen auf eigene Gefahr.
Heute warf ich aus Langeweile einen Blick in die Facebook Gruppe der New Radicals und was sehe ich dort, auf Youtube sollen Demos von Gregg Alexander zu finden sein. Bei den acht Stücken handelt es sich meist um Lieder, die er für andere Künstler geschrieben hatte.
- The Game of Love [für Santana und Michelle Branch]
- Inner Child [eine andere Version "Inner Smile" wurde von Texas veröffentlicht]
- Blown Away [für Ronan Keating]
- Come be my Baby [für Ronan Keating]
- My Heart can’t change
- My one Thing that’s real [für Ronan Keating]
- Speaking my language
- You’re beautiful (like no one before)
Auf seiner Profilseite hat der User übrigens einen Link zum Download der Lieder bereit gestellt.
Nun ging mein Wunsch in Erfüllung. Neues von Gregg Alexander, auch wenn neu hier auch fast acht Jahre alt heisst. Übrigens finde ich es interessant wie die Lieder klingen, wenn Ronan Keating sie singt. Manche der Texte sind ja vielleicht etwas kitschig, aber wenn Gregg sowas singt macht mir das nichts aus. Sie klingen ehrlich, und vielleicht klingt es einfach auch besser weil er mit seine Stimme soviel mehr kann als Ronan. Es ist so eine Schande, dass er selbst nichts mehr veröffentlicht.
Greggs Musik gehört seit Ewigkeiten zu mir, und wann immer irgendwo im Radio ein Lied der New Radicals läuft, fühle ich mich glücklich, und zuversichtlich was meine Zukunft angeht. Jetzt zehn Jahre nachdem ich die Nachmittage damit verbrachte auf das Video zu „Get what you give „ bei VIVA zu warten, tauchen diese Lieder auf. Nichts könnte mir mehr den Tag versüssen als die Stimme vom Gregg. Lieblinge sind „Blown away“ und „You’re beautiful ( like no one before). Der Tag sollte aber noch besser werden, denn mir war es endlich möglich seine zwei Soloalben über Soulseek zu bekommen. Einige der Lieder sind mittlerweile bei Youtube zu finden, hier das wunderbare „The World we love so much“.