Ab 20 gehts bergab?
Zumindest am Samstag und Freitag war ich ganz oben, schliesslich hatten ich und meine Schwester Geburtstag. Freitags waren wir mit meiner Mutter und ihrem Freund in einem Bistrot Morrilon, wo ich leider kaum was essen konnte und wo später die Band Roots 66 ihre neue CD taufte. Vorher packte ich bei meiner Mutter zu Hause noch meine Geschenke aus, das Buch von Dita, das übrigens der absolute Wahnsinn ist, und ein schönes Notizbüchlein. Von J. bekam ich später am Abend eine Holzbox mit einer Auswahl von verschiedenen Teesorten geschenkt, worüber ich mich auch sehr freute. Wenn ich das dumme USB-Kabel für die Kamera nicht bei bei meiner Schwester vergessen hätte, könnte ich auch Fotos davon zeigen. Wenn das Kabel überhaupt dort ist, nach meiner Schwester nämlich nicht…
Jedenfalls verlief der Abend sehr angenehm, kein Wunder bei der Musik, auch wenn wir beide uns fragten, ob die Ankündigung von J., dass die Band uns noch ein Ständchen singen würde wirklich nur eine Scherz gewesen war. Als wir schon erleichtert aufatmen wollten, dann die Frage des Sängers wer den eigentlich E. und S. seien. Mist, es gab kein Entkommen
Bilder von diesen Abend hab ich noch keine gefunden, werden aber sonst später verlinkt.
Samstags machte ich mich nach einer unruhigen Nacht auf der seltsamen Matraze bei meiner Mutter mit Rückenschmerzen auf nach Hause, nur um ein paar Stunden später wieder in Bern zu sein. Im Zug traf ich dann schon mal A., die in ihrer SMS nicht übertrieben hatte von wegen Kaufrausch! Meiner Schweste rholte uns dann ab und gemeinsam kauften wir erstmal was zu Trinken und nahmen dann den Bus zur Wohnung meiner Schwester. Dort assen wir Spaghetti, tranken Rum Cola, versuchten ohne Flaschenöffner Bierflaschen aufzukriegen und wir Zwei durften Geschenke auspacken. Über die Geschenke von. A. habe ich mich tierisch gefreut. Als erstes wäre da ein tolles englischens Kinderbuch über die berühmtesten Ballettklassiker samt CD, dann amüsantes Büchlein über evolutionsbedingte Unterschiede von Mann und Frau und zum Schluss noch ein süsses Aluböxchen mit Gummibärchen. Von meiner Schwester habe ich mir ein Reclambüchlein mit Gedichten von Puschkin gewünscht, zudem durfte ich mir ein paar Postkarten auswählen. Sie bekam von mir einen Band von „Nichtlustig“, von A. eine riesige Plastikente, Traumprinzenknete, einen Plüschspongebob und „Is this supposed to be funny“ Hugleikur Dagsson. Die Strichmännchen-Comicstrips sind von einem wunderbaren miesen, schwarzen Humor…auch wenn manches ein bisschen eklig ist. Ansonsten Gespräche, kreative Betätigung mit der Knete und lecker Rumcola.

Die Karten
Den Sonntag verbrachte ich nicht mit Lernen, sondern mit dem Schlürfen von Tee und den Gedichten von Puschkin. Das Büchlein wurde gestern während einer bestimmten grässlich alngweiligen Vorlesung auch etwas verziert, nicht immer mit Erfolg. Da ich aber trotzdem meine Lieblinge präsentieren möchte, bitte ich bei den Krakeleinen einfach nicht genau hinzusehen. Ich bin nämlich echt zu faul all die Gedichte abzutippen. Schade nur, dass ich kein Russisch kann.
Links zu den Scans:
Der Wagen des Lebens
Erinnerung
Der Engel
Der Dämon
Die Nachtigall und die Rose / In der traurigen und endlosen Öde der Welt