Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Unsicher. Ängstlich. Da ist die Biochemieprüfung. Aber auch erwartungsvoll, motiviert, was das Praktikum angeht. Eigentlich bin ich voller Energie.
2009 zum ersten Mal getan?
An einem Festival ausgeholfen. NIN gesehen. Meine Grosseltern alleine besucht.
2009 nach langer Zeit wieder getan?
Zum Zahnarzt gehen. Leider.
2009 leider gar nicht getan?
Äh, keine Ahnung.
Wort des Jahres?
Richtungswechsel
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Jetzt schwankt es so zwischen 49 und 50 kg, und ich bin zufrieden damit.
Stadt des Jahres?
Bern. Immer noch. Ich liebe Bern, aber ich glaube es ist gut wenn ich irgendwann hier weg kann.
Alkoholexzesse?
Nein noch nicht. Vielleicht werd ich mich an Silvester so richtig betrinken.
Davon gekotzt?
Folglich auch nicht gekotzt.
Haare länger oder kürzer?
12-13 cm länger. Nie geschnitten. Haben jetzt klassische Länge (Unterkante Po), sollen noch etwa 5-6 cm länger werden. Vorläufig.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Gleich geblieben, glaube ich zumindest.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich geblieben. Logisch wenn ich nicht mehr habe.
Höchste Handyrechnung?
Habe PrePaid, und brauche mein Handy eher selten.
Krankenhausbesuche?
Keine für mich. Besucht hab ich auch niemanden.
Verliebt?
Nein.
Getränk des Jahres?
Tee “Vanillo Cremino” von Coop. Liebe ihn, und gönne ihn mir nur selten.
Essen des Jahres?
Alle Essen wo ich mit jemanden zusammen kochen konnte sind erinnerungswürdig.
Meist (an)gerufene Person?
Schwester.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit E.
Die meiste Zeit verbracht mit?
S. und E., wir studieren ja zusammen.
Song des Jahres?
Assemblage 23 ” Spark”
CD des Jahres?
Uff, was ich mir sehr gerne angehört habe ist “Michigan Rain” von Gregg Alexander.
Buch des Jahres?
Michael Ende ” Der Spiegel im Spiegel”
Film des Jahres?
Äh mir fällt da nichts ein. Wall-E vielleicht?
Konzert des Jahres?
NIN in St.Gallen. Weit weg, viel Schlamm und die Gewissheit keine zweite Chance zu bekommen, diese Band live zu sehen. Ich war sanft ausgedrückt emotional…
TV-Serie des Jahres?
Kein Fernseher…aber wenn ich mir mal mittels Internet was ansehe, dann sicher “Dr.House”.
Erkenntnis des Jahres?
Ich bin 22. Meine Vergangenheit ist meine, alles andere nicht. Ich kann niemanden retten. Das müssen die schon selbst. Wenn man es nicht mehr schafft den Haushalt zu erledigen, weil man sich so sehr um andere kümmert, so heisst das nicht, dass ich zu schwach bin. Es war, ist zuviel. Nein, ich muss nicht über alles mit meiner Mutter reden.
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Gespräche die ständig ins Negative abdriften und immer vom Gleichen handeln. Meine Mutter mit „du hast abgenommen…oder?“ und “ich solle nie aus Liebe einen Mann heiraten…” Kein Wunder habe ich ein so negatives Bild von Männern. Danke.
Nachbar des Jahres?
Die gleichen wie immer. Ich fand den Tannebaum unten beim Eingang, den die Hausmeisterfamile dekoriert hat ganz toll.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Ein Jahr zu unterbrechen, es hat mir viel gebracht.
Schlimmstes Ereignis?
Das letzte Gespräch mit A. Es tut weh wenn ein geliebter Mensch einfach so anders wird, dass man das Gefühl hat, man sei im falschen Film.
Schönstes Ereignis?
Endlich zu wissen wohin ich will. Mich endlich wie 22 zu fühlen und nicht wie siebzig.
2009 war mit einem Wort?
Traurig
Und nun zu den bösen Vorsätzen
- Mehr Zeit mit den doch eher weniger Freunden verbringen
- Sie auch mal anrufen…
- Walter Sorell’s Buch fertig kriegen (nein ich bin nicht fertig geworden)
- Praktikum finden
- Mehr die Kamera einfach mitnehmen, damit ich nicht immer denke “Das gäbe ein gutes Bild…”
- Mehr Sport machen.
- Mehr auf den von mir gelesenen Blog kommentieren.
- Mehr zeichnen, insbesonders mehr Abzeichnen
- Theoretische Fahrprüfung machen
- Erwachsen werden, und ja auch wenn das heisst, jemanden hinter sich lassen zu müssen.
Für die nächste Dekade: Leben, endlich leben.
***
“one spark among the embers
one voice that can’t surrender
one dream that’s worth defending”