No one’s heard a single word I’ve said
They don’t sound as good outside my head
It looks as though the past is here to stay
I’ve become a million miles a…
Das Wochenende war toll. War die ganze Zeit bei E. und hatte viel Spass. Ich war sogar das erste Mal in meinem Leben an einer schwarzen Veranstaltung. Ich fühlte mich das erste Mal seit langer Zeit wieder wie das fünfte Rad am Wagen. Fünf Menschen und zu laute Musik, das ist halt schwer. Wäre da nur nicht die Wolke die irgendwo aus einer dunklen Ecke heraus gekrochen kam und sich über meinem Kopf platzierte. Eine Wolke die mir ins Ohr flüsterte, dass ich in einem Monat 22 werde. 22 und weit davon entfernt irgendwas erreicht zu haben. Wie die da neben mir. Momentan unterbreche ich mein Studium. Grandios. Nein, ich habe es immer noch nicht geschafft einen Freund zu finden. Nein, ich bin niemanden näher gekommen als eine Umarmung. Es hilft auch nicht gerade, fest zu stellen, dass man auch Frauen mag. Zugegeben die sind so selten, dass es keinen Sinn macht nach einer Frau Ausschau zu halten. Aber wieder etwas, dass nicht „normal“ ist. Mit jedem Tag wird die Angst ein bisschen grösser, und manchmal erliege ich der Illusion, dass man mir das alles ansieht.
Es hilft nicht, dass ich aufwache , mich an mein Kissen kuschle, in der Gewohnheit es sei Buebi und dann feststelle, dass es eben nur das Kissen ist. Es hilft nicht, dass ich heute nicht ins Ballett kann. Ins Yoga aber. Mit E. Es hilft nicht wenn man unterschwellig eifersüchtig auf Freunde ist. Es bringt mich nur dazu mich etwas mehr als sonst schon zu hassen.
Es war seltsam, als ich ihn so in den Armen hielt, während der Tierarzt die Spritze vorbereitete und nach einer Vene im Beinchen suchte. Buebi hatte keine Angst, da er die Praxis von den Infusionsterminen her gut kannte und wohl dachte er könne danach wie gewohnt mit mir nach Hause. Nicht dieses Mal. Aus den Augenwinkeln sah ich wie der Tierarzt das Schlafmittel langsam einspritzte, Buebi erschlaffte in meinen Arm und streckte seine Zunge aus dem Mäulchen, was trotz der traurigen Situation einfach dumm aussah und mich auf den Stockzähnen grinsen liess. Zugegeben für den Tierarzt und die Assistenten muss das „du siehst wirklich dämlich aus beim Sterben…“ etwas irritierend gewirkt haben. Aber so ertrage ich schlimme Situationen besser, ich versuche darüber zu lachen. Es ging schnell, das Herz schlug noch ein paar Mal und dann war es vorbei. Geweint habe ich kaum, vielleicht weil ich ein Jahr Zeit hatte mich von ihm zu verabschieden. Ich war auch recht schnell draussen, so dass ich nicht mitansehen musste wie seine goldene Augen sich trüben.
Das letzte Foto von heute morgen. Noch etwas verschlafen…
Ansonsten zerstritt ich mich noch mit meiner Mutter als wir die Kratzbäume und sonstigen Katzenkram entsorgen wollten, was damit endete dass ich den Kram den Tränen nahe wieder in meine Wohnung hochtrug. Was genau jetzt, Mutter oder Katze, dazu führte dass ich nach fast drei Jahren „Seventeen seconds“ rauskramen musste? Keine Ahnung, nur wieso muss man sich undankbar schimpfen lassen, wenn man den halben Nachmittag wieder Psychiater spielen musste…
Um den Tag zu beenden, die Tatsache das unsere letzte Katze „Brösmeli“ (dt. Krümel) ebenfalls Nierenprobleme, wahrscheinlich auch PKD, hat und bis Montag in der Klinik bleibt. Bald wird sich Brösmeli auf meinem Büchergestell ebenfalls als Foto in die Reihe unserer verstorbenen Katzen einreihen.
Es ist eigentlich schön, dass Buebi heute wieder etwas aktiver war. Nur doof wenn man vorher den Tierarzt zwecks ins Nirvana beförder angerufen hat. Er hat ein wenig gefressen, viel getrunken, sabbert, ist wieder am Austrocknen und stinkt zum Mäulchen raus. Da die Niere die Abfallstoffe nicht mehr ausscheiden kann sammelt es sich im ganzen Körper und dementsprechend riecht es dann. Es ist ja nciht so, dass ich ihn los werden möchte, aber es wäre schön wenn das alles mal vorbei ist. Das Dumme ist auch, dass ich Donnerstagabend mit meiner Schwester, K. und deren Freund weggehen wollte. Natürlich kann ich einfach nicht mitgehen, aber was mir nicht so behagt is,t wenn es ihm wieder besser geht und ich bis nächste Woche, dass da noch das Wochenende ist. Kein Tierarzt und ich hab kein Auto. Auch sonst ein akuter Zusammenbruch wäre fatal, da ich nciht sofort zum Tierarzt kann. Jetzt mal abgesehen davon, dass meine Schwester auch gerne dabei wäre wenn wir ihn hergeben. Da kommt die uni eher ungelegen. Mal sehen. Kann immer noch abtelefonieren. Macht es wirklich nicht einfach, wenn man sowas tippt und die katze schnurrend daneben liegt…
Die letzte Woche war anstrengend. Ich habe meine Gerümpgelecken vernichtet, die Kommode und ein Gestell an diese Stellen platziert, viel zu gehört und leider auch die Tatsache akzeptieren müssen, dass Buebi sehr bald sterben wird. Letzten Freitag und Montag hat er noch eine Infusion bekommen, allerdings gehts es seit Mittwoch mit Bubi rapide abwärts. Seit Donnerstag frisst er kaum mehr, spricht nicht mehr und ich werde ihn am Dienstag einschläfern lassen. Ich will nicht, dass er plötzlich anfängt zu erbrechen oder zu stolpern. Lieber etwas früher. Trotzdem es tut weh, zu sehen wie die Katze immer magerer wird, anfängt zu riechen, da sie sich innerlich vergiftet. Er wird mir so unendlich fehlen. Aber ich bin dankbar, dass ich ihn doch noch fast ein Jahr haben durfte. Versuche dem Ganzen eine positive Seite abzugewinnen; mehr Platz, nicht mehr soviel Putzen, die Möglichkeit endlich einen Wäschetrockner aufzustellen ohne das jemand das Ding umrennen will [ich geniesse den Luxus eine eigene Waschmaschine vom Verwalter bekommen zu haben, etwas was man in der Schweiz eher selten hat] und auf die frische Wäsche liegt.
Ja, der neue Teppich ist tatsächlich grün.
Seien wir ehrlich, es ersetzt nicht im Geringsten das Gefühl die Tür aufzuschliessen und begrüsst zu werden. Aber wenigstens fühle mich das erste Mal seit ich hier wohne zu Hause. Die Macht der Möbel.
Ansonsten Leben aufräumen. Auch wenn es Magenschmerzen bereitet, dass man am liebsten keinen Magen hätte. Und das Schnurren meines Goldäugleins geniessen…
Es ist lange her, dass ich etwas Neues von Gregg Alexander hören durfte. Der Gründer der Band The New Radicals, die nur ein einziges Album veröffentlichten und sich anschliessend auflösten, arbeite nach der Auflösung 99 als Komponist für diverse Popstars wie Enrique Iglesias, Ronan Keating oder Sophie Ellis-Bextor. Keating hatte unter anderm dieses Lied, „Life is a Rollercoaster“ und ihr kennt vielleicht noch „The Game of Love“ von Santana und Michelle Branch, beide wurden von Gregg Alexander geschrieben. Bei beiden Liedern hatte ich das unbestimmte Gefühl es schon zu kennen, und bei „The Game of Love“ war ich mir nach einer Minute sicher, dass nur er es geschrieben haben konnte. Ich lag richtig.
Seither wünsche ich mir natürlich nichts sehnlicher, dass irgendwas Neues von ihm selbst erscheint. Mit seiner Stimme. 2003 tauchte „A love like that“ im Internet auf, aber sonst nichts. Seit ich Zugang zum Internet habe weiss ich auch von seinen zwei Soloalben, aber bis vor kurzem war mir davon nur „Smokin’ in Bed“ und „The Truth“ bekannt, wovon dieVideos bei Youtube zu finden sind. „The Truth“ gefällt mir ganz gut, wohl auch deswegen weil ich beim Video nur einen halben Schreikrampf kriege im Gegensatz zu jenem vom „Smokin’ in Bed“. So schlecht, dass es fast wieder gut ist. Anschauen auf eigene Gefahr.
Heute warf ich aus Langeweile einen Blick in die Facebook Gruppe der New Radicals und was sehe ich dort, auf Youtube sollen Demos von Gregg Alexander zu finden sein. Bei den acht Stücken handelt es sich meist um Lieder, die er für andere Künstler geschrieben hatte.
Auf seiner Profilseite hat der User übrigens einen Link zum Download der Lieder bereit gestellt.
Nun ging mein Wunsch in Erfüllung. Neues von Gregg Alexander, auch wenn neu hier auch fast acht Jahre alt heisst. Übrigens finde ich es interessant wie die Lieder klingen, wenn Ronan Keating sie singt. Manche der Texte sind ja vielleicht etwas kitschig, aber wenn Gregg sowas singt macht mir das nichts aus. Sie klingen ehrlich, und vielleicht klingt es einfach auch besser weil er mit seine Stimme soviel mehr kann als Ronan. Es ist so eine Schande, dass er selbst nichts mehr veröffentlicht.
Greggs Musik gehört seit Ewigkeiten zu mir, und wann immer irgendwo im Radio ein Lied der New Radicals läuft, fühle ich mich glücklich, und zuversichtlich was meine Zukunft angeht. Jetzt zehn Jahre nachdem ich die Nachmittage damit verbrachte auf das Video zu „Get what you give „ bei VIVA zu warten, tauchen diese Lieder auf. Nichts könnte mir mehr den Tag versüssen als die Stimme vom Gregg. Lieblinge sind „Blown away“ und „You’re beautiful ( like no one before). Der Tag sollte aber noch besser werden, denn mir war es endlich möglich seine zwei Soloalben über Soulseek zu bekommen. Einige der Lieder sind mittlerweile bei Youtube zu finden, hier das wunderbare „The World we love so much“.
Veröffentlicht in Leben am Samstag, Oktober 17, 2009 von Atanua
Ich habe heute S. geholfen in ihre WG einzuziehen, und wir durften feststellen das IKEA doof ist. Fehlende Löcher waren das mindere Übel. Eher seltsam ist es, wenn Teile die nötig sind, offenbar nicht existieren. Ansonsten waren wir innert fünf Stunden fertig, wir das heisst S, ihr Freund, E. und ich. Irgendwie war ich auch froh, dass sie nicht soviele Bücher hat wie ich. Bei mir waren alleine sieben Kisten nur mit Büchern und CD’s zu schleppen. Das ist dann anstregend.
Jedenfalls erinnerte mich das nicht vollständig montierte Gestell an meine Schandecke. So nenne ich die Seite mit dem Schrank der seit Ewigkeiten raus soll und immer noch dumm rumsteht. Er ist ziemlich gross, von meinem Vormieter und ziemlich nutzlos, den er bietet nicht viel Stauraum. Vor allem aber verkleinert er optisch meine Wohnung, und auch wenn es eine grosse eineinhalb Zimmerwohnung ist, meine Wohnung ist klein genug. Da kam ich nach Hause und hätte am liebsten den Schrank gleich jetzt in die Einzelteile zerlegt, aber leider fehlte mir der Schraubenzieher. Ich bin so dermassen toll ausgerüstet.
Eines ist mir klar geworden in den letzten Tagen. Erstens bin ich nicht allzu gerne lange alleine, eigentlich bin ich nämlich ganz gesellig. Nur habe ich keine Familie, die auf mich wartet wenn ich nach Hause komme. Nur noch eine Katze und die auch nicht mehr lange. Was soll das eigentlich heissen nach Hause kommen? Als ob ich mich hier zu Hause fühlen würde…Nicht wirklich. Könnte daran liegen, dass die Umstände des Ausziehens alles andere als erinnerungswürdig sind. Der Schrank ist ein ungewolltes Souvenir an diese Zeit und muss endlich weg. Eigentlich wollten wir das Ende der Ferien machen, nur gings mir dann so mies, dass es wieder auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Nun ich hoffe ich kann den Schrank wirklich selbst auseinander kriegen, sonst frage ich meine Grossvater nach einem Beil…
Wenn ich schon die ganze Zeit alleine bin, will ich mich wenigstens einigermassen wohl fühlen…
Heute Kälte, die Tatsache, dass ich nur knappe vier Stundne geschlafen habe und last.fm Radio jetzt was kostet. Das ist zwar seit dem März schon so, aber bemerkt habe ich es erst jetzt. Ich nutze das Radio eigentlich rechts selten, ich vergesse einfach, dass es das gibt. Wenn es mir aber doch wieder mal einfiel gab es nichts Schöneres, als sich mit einer Tasse mit guter Musik beschallen zu lassen und gegebnefalls was Neues zu entdecken. Damit ist jetzt Schluss. Als ich gerade meinen Irischen Tee schlüfte und der Musik lauschte erklang plötzlich dieser elende Fehlerton meines Laptops. Als ich eine erneute Suchanfrage fürs Radio angeben wollte, kam eine Fehlermeldung. Bin danach zur Hauptseite und was musste ich da lesen? Mein Schnupperabo ist abgelaufen? Abo, wie, wo, wie bitte? Ja, ich muss nun drei Euro pro Monat zahlen, wenn ich das Radio hören will. Aha. Ist ja nicht soviel, vor allem wenn ich für die CD’s schon Geld ausgebe. Was mich übrigens am meisten aufregt, ist die Tatsache dass für UK, D und USA die Sache gratis bleibt. Die Google und ich damals keine Mail bekommen habe. Last.fm Mails werden von mir nicht gelöscht. Abgesehen wirbt der Google Eintrag immer noch mit „kostenlos“.